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Energie-Einkauf-Unternehmer

Energie-Einkauf ein spannendes Thema für Unternehmer

Gerade für Unternehmer ist das Thema "Energie-Einkauf", speziell beim Strom, ein entscheidender Faktor in der Kalkulation der Betriebskosten.

Wenn man jetzt die Presse ansieht, sieht es in der nächsten Zeit dramatisch aus.

Steigende Preise?

Zitat Handelsblatt:

Für Millionen Verbraucher in Deutschland fängt das neue Jahr schlecht an:

Die Strompreise steigen.

444 Stromversorger haben für Januar und Februar schon

eine Erhöhung des Grundtarifs angekündigt

 – und damit mehr als die Hälfte der 820 Grundversorger.


Zitat Handelsblatt:

„Nachdem in den vergangenen Jahren vor allem die Steuern, Umlagen und Abgaben das Preisniveau beim Strom gesteigert haben, liegt es aktuell vor allem an den gestiegenen Beschaffungspreisen der Stromversorger. Diese sind im Jahresverlauf um fast ein Drittel gestiegen“, sagt Mathias Köster-Niechziol, Marktexperte bei Verivox.


Zitat Handelsblatt:

Sieverding findet die Begründung für die Strompreiserhöhungen aber ärgerlich: „Jahrelang sind die Preise im Großhandel gesunken – und die Preise für Endkunden nicht im selben Maß“, sagt er, „Jetzt steigen die Beschaffungskosten zum ersten Mal seit langem – und die Versorger heben direkt ihre Tarife an. Das beschädigt die Glaubwürdigkeit der Branche.


Zitat Handelsblatt:

Verbraucher müssen sich Preiserhöhungen aber nicht gefallen lassen – vor allem nicht im teuren Grundtarif. Wer zu einem Billiganbieter wechselt, kann teilweise mehrere hundert Euro sparen. Er muss aber aufpassen. „Die Billiganbieter arbeiten auch mit allen Tricks – und heben regelmäßig ihre Preise an“, sagt Sieverding. Verbraucher müssen die Preise weiter im Blick behalten – und im Zweifel wieder wechseln.


Der komplette Artikel unter https://www.handelsblatt.com/unternehmen/energie/energieversorger-fuer-millionen-verbraucher-steigen-die-strompreise-zum-jahreswechsel/23778754.html?ticket=ST-42005-QBQv7lFIQzMODdUle52h-ap2


Vergleichbare Artikel auch bei Focus

heute-fuer-strom-50-prozent-mehr-als-vor-12-jahren_id_10938257.html


oder Süddeutsche

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/strom-strompreis-stromkosten-rekord-1.4391402

Die Aufgabe

Hier fängt doch aber bereits die erste, unternehmerisch notwendige Überlegung an.


Aus meiner Sicht versäumt der Unternehmer, der sein Unternehmen vom Grundversorger im Grundtarif unter Vertrag hat, einen absolut wichtigen Punkt.


Der Grundtarif ist notwendigerweise verbunden mit den höchsten Kosten. Da hier gesetzlich die Grundversorgung sicher gestellt werden muss, sind hier die Risiken unverhältnismäßig hoch.

Dieses Risiko wird natürlich auf alle umgelegt.


Wenn hier nicht gerade mit der nackten Existenz gekämpft wird und die Liquidität in Ordnung ist, sollte es eine dringende Aufgabe sein, nach entsprechenden Alternativen zu schauen.


Allein schon der Tarifwechsel beim gleichen Versorger kann hier wesentliche Kosten sparen.


Ein Wechsel zu einem "Billiganbieter" kann allerdings zu unerwünschten Überraschungen führen. Hier sollte geprüft werden, ob der Anbieter wenigstens "Kosten deckend" arbeitet oder vielleicht mit "Dumping Preisen" versucht einen Anteil des Markts für sich  zu gewinnen.


Für den Anbieter ist eine starke Finanzdecke erforderlich um beispielsweise eine Situation wie am Jahresende 2018 abzufangen.

Wenn der Strom teurer eingekauft, als verkauft wird, ist das Ende absehbar.


Hier hat es leider zu etlichen Insolvenzen geführt. Der Riesennachteil für diejenigen, die sich dort "eingekauft" hatten:

Der neue Stromversorger fiel aus, eventuell bereits gezahlte Vorauskasse war weg und das Unternehmen fiel automatisch in die teure Grundversorgung.


Die nächste Frage wäre:

Stimmen denn die Zahlen überhaupt, die uns präsentiert werden?


Mehr dazu beim nächsten Mal.


Viele Grüße

Gerd Herrmann

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